Produktdesign für Medizintechnik

20. Juli 2011

Der Bereich Medizintechnik ist stark von ergonomischen und funktionalen Anforderungen geprägt. Die Schnittstelle für medizintechnische Geräte ist immer der menschliche Körper. Daher wird beim Produktdesign in diesem Sektor besonderer Wert auf ergonomische durchdachte Lösungen und einfache Bedienbarkeit gelegt.

Oft werden medizintechnische Geräte auch von Menschen benutzt, die hinsichtlich ihrer körperlichen Fähigkeiten durch Verletzungen und Krankheiten eingeschränkt sind. Entsprechende Geräte und Vorrichtungen müssen daher in Bezug auf Ihre Ergonomie speziell auf diese Personengruppen abgestimmt werden. Bedienungselemente müssen unter Umständen anders dimensioniert und angeordnet werden und visuell besonders hervorgehoben werden.

Das Finden dieser gestalterischen Lösungen wird so früh wie möglich durch Funktionsmodelle und Testreihen unterstützt. Im Laufe des Entwurfsprozesses werden so früh wie möglich Funktionsmodelle erstellt, die “am Patienten” überprüft und in mehreren Iterationsstufen optimiert werden.

Design für Konsumgüter

19. Juli 2011

Da Konsumgüter nicht zum Erwirtschaften von Gewinnen entwickelt werden, stehen hier beim Design vor allem Faktoren im Vordergrund, die der positiven Nutzerfahrung des Konsumenten dienen. So ist eine moderne, gefällige Form häufig ein vordergründiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. Auch der Besitz als Statussymbol spielt bei Konsumgütern eine wichtige Rolle. Aufgrund dieser Faktoren sollten Hersteller und technische Entwickler darauf achten, dass ihre Produkte stets ein zeitgemäßes Design haben. Da sich Produkte von Wettbewerbern hinsichtlich der technischen Parameter oft nur minimal unterscheiden, ist die Formgebung oft der entscheidende Faktor bei der Entscheidung für oder gegen ein Produkt.

technisches Design

18. Juli 2011

Kurz gefasst geht es beim technischen Design um die Gestaltung von komplexen Produkten, die ein hohes Maß an innovativem Know-How implementiert haben und aufwändig produziert werden. Die Form wird stark von den notwendigen funktionalen Baugruppen bestimmt. Die Herausforderung für den Produktdesigner in diesem Bereich besteht darin, das gesamte Produkt mit einer ansprechenden und ergonomischen Form zu versehen ohne die Konstruktion anzutasten – es sei denn, er entwickelt Ideen, die das Produkt im konstruktiven Bereich noch weiter verbessern.